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Erstellt am: 29.04.2008
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Dorschfliege

Fliegentyp:

Salzwasserfliege

Fischart:

Sonstige

Haken:

Schwingen/Hackle:

Schwanz:

Garn:

Körper:

Augen:

Bezugsquelle:

Link:

HAKUMA

Dorschfliege

Dorschfliegen selbst gebaut

Sogenannte Dorschfliegen werden meist als Beifänger zum Fang von Dorschartigen oder Meerforellen verwendet. Sie sind oftmals erfolgreicher als herkömmliche Beifänger und in jedem Falle langlebiger als Weichplastikköder.

Im Gegensatz zu normalen künstlichen „Fliegen“ imitieren Dorschfliegen meist kleine Fische oder Garnelen.

Mit den von uns lieferbaren Materialien lassen sich eine Vielzahl verschiedener Dorschfliegen in kurzer Zeit selbst bauen. Die nachfolgend dargestellte Reihenfolge der Arbeitsschritte zeigt genau, wie es geht. Natürlich können auch eigene Varianten erfolgreich getestet werden.

Erfahrene Fliegenbinder verzeihen uns sicherlich den übermäßigen Einsatz von Kleber und die einfachen Bindetechniken.

Wir haben mehr Wert auf Robustheit des fertigen Köders und einfache Durchführbarkeit gelegt.

  1. Der Schenkel des eingespannten Hakens wird mit etwas Kleber benetzt.
  2. Einige Fasern KrystalFlash werden am Schenkel festgeklebt, um den Schwanz der Fliege zu bilden.
  3. Auf den wiederum mit Kleber benetzten Schenkel wird als Körper eine Wicklung Chenille aufgebracht, die am Öhr ca. 7 cm lang abgeschnitten wird
  4. Ein Faserbündel Fischhaar wird ca. 1 cm vor dem Öhr am Rücken eingebunden. Bei kleinen Fliegen kann das Bündel auch mittig eingebunden werden.
  5. Bei dieser Variante wird der nach vorn gerichtete Teil nach hinten gedrückt und mit einigen Windungen fixiert.
  6. Mit der zweiten Rückenfarbe denselben Vorgang wiederholen. Das herabhängende Chenille wird um den mit Kleber getränkten Haken gewunden, um den Kopf auszubilden.
  7. Nach dem Stutzen überstehender Fasern werden die Augen aufgeklebt.
  8. Mit Epoxidharz wird der Kopf bis zum Ansatz der Rückenfasern getränkt. Dieser Vorgang ist zweimal durchzuführen.
  9. Nach dem Aushärten des Epoxidharzes wird das Hakenöhr gesäubert. Fertig!

Das Ergebnis ist eine sehr robuste und fängige Dorschfliege. Na dann: Petri heil

 

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von HAKUMA, den Köderexperten.

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