Fliegentyp:
Trockenfliege
Fischart:
Äsche , Bachforelle, Regenbogenforelle
Haken:
Trockenhaken, normal lang
Schwingen/Hackle:
Hahnenhechel, braun/grizzly gemischt
Schwanz:
Hechelfibern, steif, braun/grizzly
Garn:
Schwarz
Körper:
Bisam-Dubbing, grau
Augen:
Bezugsquelle:
Flyshop.at
Link:
Adams
Die Adams wurde 1922 von Len Hillyday zuerst am Boardman River ausprobiert. Ursprünglich wurde sie als Spent-Muster gebunden, heute hat sie sich in der hier beschriebenen Version mit V-Flügeln durchgesetzt.
Die Adams wird in fließenden Gewässern, auch in schneller Strömung, gefischt. Die Doppel-Hechel und das Bisam-Dubbing verleihen ihr dazu ausgezeichnete Schwimmeigenschaften.
Sie wird von Forellen und Äschen gleichermaßen gern genommen.
Die beste Zeit für die Adams ist der Sommer und Herbst.
Haken einspannen. Den Faden hinter dem Öhr festspinnen und die Grundwicklung bis
ca. 2 - 4 mm (je nach Hakenröße) hinter das Öhr legen.
Jetzt die Flügel einbinden. Dazu werden die beiden Hechelspitzen mit der Außenseite gegeneinander nach rechts zeigend auf den Haken gelegt und mit Zeigefinger und Daumen der linken Hand fest gehalten. Dann werden sie mit 2 Garnschlaufen festgelegt.
Anschließend werden die Flügel mit einigen Stützwicklungen rechts neben der Einbindestelle hochgestellt und die überstehenden Enden abgeschnitten.
Mit einigen 8-er Wicklungen werden die Flügel in die gewünschte V-Stellung aufgespreizt und dann mit einem Lacktropfen fixiert.
Nun die Grundwicklung bis an den Beginn des Hakenbogens weiter führen. Anschließen ein paar Windungen zurück übereinander legen, um ein Fundament für das Schwänzchen zu schaffen.
Jetzt das Schwänzchen einbinden. Zuerst werden die braunen Fibern und anschließend die grizzly Fibern jeweils mit zwei Garnschlaufen direkt hinter der kleinen Wulst festgelegt.
Durch die Wulst spreizen sich die Fiebern schön auf.
Die Fellflusen vom Bisam-Dubbing an den Bindefaden anlegen und unter festem Drehen immer in einer (!) Richtung zwischen Daumen- und Zeigefingerspitze an den Faden anspinnen.
Mit dem angedubbten Fellflusen einen leicht konischen Fliegenkörper über ca. 2/3 der Hakenlänge bilden.
Direkt hinter dem Körper werden nun die beiden Hecheln eingebunden und der Bindefaden nach vorne geführt.
Zunächst wird die eine Hechel nach vorne gewunden und mit einigen Fadenwindungen festgelegt ..
... und dann die andere Hechel. Durch leichtes Vor- und Rückbewegen der 2. Hechel wird verhindert, daß die Fibern der 1. Hechel niedergedrückt werden.
Anschließend auch die 2. Hechel mit einigen Fadenwindungen festlegen.
Mit dem Bindegarn ein schönes Köpfchen formen und mit einem Kopfknoten abschließen.
Durch Lackieren des Köpfchens wird verhindert, das der Kopfknoten noch einmal aufgehen kann - fertig.

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